Faust Gretchen Margarete
"Die Emanzipation des jungen Gretchen – sehr sehenswert!" NÖNDIE PRESSE
„Mit „Faust Gretchen Margarete“ will Bert Zander den „Faust“ aus Gretchens Sicht erzählen. Das Vorhaben glückt.“
„Die poetische Kraft der Goetheschen Sätze trägt wesentlich dazu bei, dass der Abend berührend [...] wirkt.“
„Hinaus aus Gretchens Zimmer, hinein in Margaretes Welt. Ein ergreifendes, ermutigendes Schlussbild.“
„So saß man [...] und sah, wie Caroline Baas ein abgegriffenes Reclam-Bändchen hervorholte und zu lesen begann: „Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten …“ Nicht eigentlich Gretchens Worte. Oder doch? Lässt sich Goethes Weltdrama aus ihrer Sicht erzählen, aus der Sicht eines Opfers faustischer Begierde? Diese Frage trägt den Abend, und, [...] sie hält ihn.“
DER STANDARD
„Caroline Baas als Margarete vollführt am Landestheater Niederösterreich unter Mithilfe des Stadtensembles einen Monolog, der die Opferrolle abstreift.“
DIE KRONEN ZEITUNG
„Die Untiefen von Gewalt an Frauen wurden im Landestheater NÖ freigelegt.“
„Gleich dem Titel – „Faust Gretchen Margarete“ – emanzipiert sie sich von Doktor Heinrich Faust, stülpt das Gretchen ab und wird zur Frau. Was bleibt ist Margarete!“
„Ein mutiges Wagnis [...]“
NÖN
„[...] Margarete im Hier & Jetzt. Dorthin hat Regisseur Bert Zander Goethes Gelehrtentragödie geholt. Und stellt statt Faust und Mephisto das Gretchen ins Scheinwerferlicht. Die ist hier „weder Fräulein, weder schön“, sondern vor allem eins: ganz schön erwachsen. Das liegt auch an der furiosen Caroline Baas, die zwischen (männlicher) Gewalt und Schwärmerei und zwischen Pombären & Rapsongs mit den Rollen ringt, mit der Sprache tanzt, nach der Wahrheit sucht.“
„Ideale Ergänzung: Sonja Dürnbergers älteres und Helene Paula Dönickes junges Gretchen, das „grade zum ersten Mal“ lebt.“
„Die Emanzipation des jungen Gretchen – sehr sehenswert!“
WÖLFIN
„[...] nicht nur köstlich sondern auch wohltuend grotesk.“
„Die moderne, gelungene Aufführung in der Werkstattbühne zeigte ohne übertriebene Theatralik das moralische Dilemma der katholischen Margarete und vor allem die Umkehrung der Schuldfrage.“