Robin Hood

von Clemens Handler und Gernot Kogler. Ab 5 Jahren.

Landestheater Großes Haus

von Clemens Handler und Gernot Kogler

Gemeinschaftskernkraftwerk

Ein dokumentarisches Theaterprojekt im Kernkraftwerk Zwentendorf

|Zu Gast im AKW Zwentendorf|external

Theaternews

  • Spielzeitfinale im Großen Haus

    Voller hinreißender Komik, witzesprühender Dialoge und messerscharfer Kritik an den Verhältnissen seiner Zeit ist „Der Talisman“ eines der großen Meisterwerke von Johann Nepomuk Nestroy.


    Das Regieduo und Theaterleiter-Pärchen Kaja Dymnicki und Alexander Pschill, die auf der Wiener Bühne Bronski & Grünberg Furore machen, ist für seinen rasant-erzählerischen, witzig-klugen Inszenierungsstil bekannt. Sie bringen „Der Talisman“ mit viel Musik und eigenen Couplets so auf die Bühne, dass sich Intellekt und Sinnlichkeit leichtfüßig begegnen.


    Am 20. Mai findet diese letzte Premiere der Spielzeit statt.

     

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  • „Schwarzes Meer” in der „The New York Times”

    Nach der Rezension über unsere Koproduktion mit dem NTGent und Luk Percevals Inszenierung von „Yellow”, berichtet „The New York Times” bereits zum zweiten Mal in dieser Saison über uns. Diesmal über Frank Castorfs Schwarzes Meer.

     

    Besonders beeindruckt hat die US-amerikanische Qualitätszeitung Castorfs behutsamer Umgang mit Irina Kastrinidis Theatertext, der ein Paradebeispiel für die kritische Auseinandersetzung von Theater mit Vergangenheitsdiskursen ist. Die Schweizer Autorin und Schauspielerin rückt damit einen nie aufgearbeiteten Genozid des 20. Jahrhunderts in den Fokus, der sie – als Nachfahrin der Pontosgriechen – persönlich betrifft. Eine Produktion die „The New York Times” als "𝑠𝑡𝑟𝑖𝑘𝑖𝑛𝑔" beschreibt.

  • Uraufführung: Die Reise

    „Die Reise“ ist ein Theaterabend über Grenzen, über Sprachgrenzen und über Landesgrenzen. 

    Die junge tschechische Regisseurin Anna Klimešová ist ein Shooting Star in der tschechischen Theaterszene. Gemeinsam mit ihrem Dramaturgen Lukáš Jiřička erarbeitet sie eine sinnlich-assoziative Collage, die das Verbindende gegen das Trennende ausdrücken soll. Es gibt am Anfang kein fertiges Stück, der Theaterabend entwickelt sich aus Spielangeboten und Improvisationen der Schauspieler*innen sowie auf Grundlage von literarischen Texten u.a. von Franz Kafka und Josef Váchal. Dabei werden Rituale des Aufeinandertreffens der „Nachbarn“ eingeübt oder es wird vorgeführt, wie man sich trotz unterschiedlicher Sprachen verstehen kann. Tobias Artner, Schauspieler aus dem Ensemble des Landestheaters, beschreibt die Proben mit seinen tschechischen Kolleg*innen: „Die verschiedenen Sprachen, in welchen parallel und miteinander kommuniziert wird, ergeben eine ganz neue und oft bezaubernde Ebene von sinnlichem Verstehen.“

     

    Premiere ist am 07. Mai, in deutscher und tschechischer Sprache. Die Koproduktion mit der Brünner Performanceplattform Terén wird sowohl in St. Pölten als auch in Brünn gezeigt.

     

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  • Uraufführung in der Glanzstoff

    Der Kampf von Frauen für gleiche Rechte, für Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ist mindestens genauso alt wie das Land Niederösterreich. Doch mit dem Verlauf der Zeit änderten sich immer wieder auch die Ziele der Feministinnen und ihrer Unterstützer*innen. Vor dem Hintergund der Feierlichkeiten anlässlich des 100. Jahrestags der Unabhängigkeit Niederösterreichs schaffen die Mitglieder des Bürger*innentheaters ein solidarisch-theatrales Fest derjenigen, die in der offiziellen Geschichtsschreibung meist zu kurz kommen.


    In den beeindruckenden Glanzstoffhallen, räumlich adaptiert vom Architekturkollektiv AKT, welches zusammen mit Hermann Czech 2023 für den österreichischen Beitrag auf der Architekturbiennale Venedig verantwortlich zeichnen wird, wird ein ebenso persönliches wie politisches Panorama der Frauen Niederösterreichs geschaffen. Die Uraufführung ist am 22. April um 19:30 im Kesselhaus/Glanzstoff Events


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  • Gratulation

    Wir gratulieren dem Filme- und Theatermacher Jakob Brossmann herzlich zur GLOBART-Leitung und freuen uns, dass er seine Intendanz mit einer Kooperation mit uns, einem Theaterprojekt im Atomkraftwerk Zwentendorf, eröffnet.

    In Form eines dokumentarischen Stationentheaters am Originalschauplatz, unter Mitwirkung von Zeitzeug*innen und Ensemblemitgliedern von uns, lädt das Projekt auf eine Reise zum Beginn der österreichischen Umweltbewegung ein und erzählt ein wichtiges Kapitel niederösterreichischer Landesgeschichte.

  • Großer Erfolg in Luxemburg

    Sara Ostertags Inszenierung von Thomas Manns DER ZAUBERBERG gastierte vergangene Woche am Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg. Auch die lokalen Medien zeigten sich, wie schon die österreische Presse, angetan:


    „Ein solch episches Riesenwerk in eine Bühnenfassung zu übersetzen, die dann noch handhabbar ist und spielbar bleibt, ist freilich kein ganz leichtes Unterfangen – doch Ostertag ist es geglückt.”

     

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  • Verschoben in die neue Spielzeit: Die Blendung

    Kurz vor der Premiere am 5. März 2022 mussten wir aufgrund von Erkrankungen im Ensemble Nikolaus Habjans Inszenierung von Elias Canettis DIE BLENDUNG leider absagen.

    In der Theaterfassung von Paulus Hochgatterer und mit den Klappmaulpuppen von Nikolaus Habjan sind bereits faszinierende Szenen rund um die Hauptfigur, den bücherverliebten Peter Kien, und seiner überwältigenden Haushälterin Therese entstanden.

    Wir hatten gehofft, die Produktion noch bis zum Sommer zeigen zu können, aber aus dispositionellen Gründen konnte in dieser Spielzeit kein neuer Premierentermin angesetzt werden. Deshalb müssen auch alle geplanten Vorstellungen bis Mai 2022 leider abgesagt werden. 

    Wir freuen uns aber sehr, dass wir DIE BLENDUNG in die kommende Spielzeit  VERSCHIEBEN konnten und Ihnen schon bald die neuen Vorstellungstermine bekanntgeben dürfen.

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  • Covid-19-Besucher*inneninfo

    Bitte beachten Sie folgende COVID-19-BESUCHER*INNENINFO für Ihren Theaterbesuch:


    Im ganzen Haus gibt es aufgrund der Lockerungen keine Maskenpflicht mehr. Auch der Nachweis eines negativen Testergebnisses oder einer Impfung ist nicht mehr notwendig. Dennoch empfehlen wir auch weiterhin dringend FFP2 MASKEN für ab 14-Jährige, MNS für ab 6-Jährige bei einem Besuch bei uns im Landestheater Niederösterreich.

     

    Es gelten bei uns keine zwingenden Abstände mehr zwischen einzelnen Besucher*innengruppen im Publikum, wir bemühen uns aber weiterhin für Abstände zu sorgen, wenn dies möglich ist.

     

    Die Garderoben sind wieder geöffnet. Bitte beachten Sie, dass eine Mitnahme von Kleidungsstücken oder Taschen in den Saal nicht mehr möglich ist.

     

    Die Gastronomie ist momentan noch nicht geöffnet.

  • HUMOR UND MELANCHOLIE

    Die Handlung lässt sich wie eine klassische Shakespeare-Komödie zusammenfassen:


    Ein Prinz soll eine Prinzessin heiraten, die er noch nie gesehen hat. Beide fliehen unabhängig voneinander nach Italien. Der Zufall führt sie zusammen, sie verlieben sich und finden im Schicksal ihr Glück. Doch LEONCE UND LENA von Georg Büchner ist nicht nur Lustspiel, sondern auch absurdes und philosophisches Drama.


    „Diesmal hat Moritz Franz Beichl eine reduzierte, gleichwohl burleske Inszenierung vorgelegt, die bei der Premiere am Freitagabend anhaltenden Applaus erntete.”  APA/Salzburger Nachrichten


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  • Solidarität mit der Ungarischen Kulturszene

    Unser Haus pflegt enge Beziehungen mit Ungarns Kulturszene. Anlässlich der bevorstehenden Wahlen in Ungarn möchten wir einen Text teilen, den Dramaturg Ármin Szabó-Székely über die ungarische, zeitgenössische Tanzszene während der COVID-Pandemie und die bevorstehenden Parlamentswahlen in Ungarn verfasst hat:


    Die ungarische Kultur hat turbulente Jahre hinter sich: Im traditionell theaterbegeisterten Budapest, bekommen nun auch die Theater die Auswirkungen der COVID-Pandemie zu spüren: Die Besuchszahlen haben sich halbiert – und das, obwohl die Fallzahlen rückläufig sind und die Regierung die allgemeine Maskenpflicht aufhebt. Der Krieg in unserem Nachbarland Ukraine und die Inflation sind den Besuchszahlen ebenfalls nicht förderlich.


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  • Danke für 48.653,65 Euro!

    Die Betriebe der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft (NÖKU) und der ORF Niederösterreich haben vergangenen Sonntag zu einem Benefizkonzert zugunsten der ORF-Hilfsaktion Nachbar in Not − Hilfe für die Ukraine im Festspielhaus St. Pölten eingeladen. Unsere Ensemblemitglieder Bettina Kerl und Michael Scherff sowie Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam lasen Texte zeitgenössischer ukrainischer Autor*innen. Unter der Leitung von Mykola Diadiura, Direktor der National Opera of Ukraine in Kiew, musizierten die Geigerin Diana Tishchenko und Tenor Michael Schade mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich. Wir danken allen Künstler*innen und unserem Publikum für die große Spendenfreudigkeit.

     

    So wollen wir weiterhin, zusammen mit unseren Künstler*innen, für Frieden und Freiheit in der Ukraine und in Europa auf der Bühne wirksam sein.

  • „Eine bezaubernde Inszenierung” und „Grandioses Ensemble”

    Nicht nur „Der Standard" streut Sara Ostertags Inszenierung von DER ZAUBERBERG von Thomas Mann Rosen. Sara Ostertag hat einen ganz anderen "Zauberberg" gezaubert.“, schreiben die Salzburger Nachrichten / APA". Besonders lobend werden Tilman Rose, in der Rolle des Hans Castorp sowie Clara Luzia hervorgehoben, deren Musik entscheidend zur besonderen Atmosphäre des Abends beiträgt.

    Und auch „Die Presse" urteilt angetan: „Kann man den „Zauberberg“ dramatisieren? Eigentlich nicht. Mit schlauer Naivität ist Sara Ostertag im Landestheater Niederösterreich dennoch ein – oft witziges – Potpourri gelungen.”

     

    Letzte Vorstellung am 22. März

     

    Tickets und alle Pressestimmen

     

  • Verschiebung | Premiere DIE BLENDUNG

    Kurz vor unserer Premiere von Elias Canettis DIE BLENDUNG am Samstag, 5. März, ist eine Erkrankung im Ensemble aufgetreten. Deswegen kann die Premiere leider nicht wie geplant stattfinden.


    Wir freuen uns aber, Sie stattdessen zu einem exklusiven Ersatzprogramm einladen zu dürfen, im Rahmen dessen wir die Möglichkeit bieten für UNICEF Hilfsprojekte für die Ukraine mit einer Spende zu unterstützen:
    Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan bietet einen außergewöhnlichen und einmaligen Blick in seine Inszenierung in Form einer teils gespielten, teils gelesenen Aufführung. Gemeinsam mit den Schauspieler*innen wird, im Original-Bühnenbild, in den Kostümen und mit der Live-Musik von Kyrre Kvam, die Geschichte des Sinologen Peter Kien, seiner Haushälterin Therese und dem skurrilen Cannetti’schen Figurenpersonal auf besondere Art und Weise auf die Bühne gebracht.


    Und so viel sei auch schon verraten: Nikolaus Habjan wird die Rolle des erkrankten Schauspielers übernehmen – und auch die berühmten Klappmaulpuppen aus dem Habjan’schen Bühnenkosmos werden mit dabei sein!


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  • Freiheit für die Ukraine

    Europa ist am Donnerstag mit einem Krieg aufgewacht. Wir sind erschüttert über den russischen Angriff auf die Ukraine und das unermessliche menschliche Leid, das dieser verursacht. Grundlegende Regeln des internationalen Rechts sind mit der Invasion gebrochen, die mit wochenlanger Propaganda und medialen Lügen vorbereitet wurde.


    Unsere Solidarität und unsere Gedanken gelten den Bürgerinnen und Bürgern in der Ukraine, den Opfern aus der Zivilbevölkerung und auch den Russinnen und Russen, die die Politik Vladimir Putins nicht unterstützen. Die Aggressionen, die in den letzten Wochen als Machtdemonstrationen wahrgenommen wurden, aber über Nacht einen Krieg eröffneten, haben gezeigt, wie schnell es zum Äußersten kommen kann, wenn die Demokratie geschwächt und ausgehöhlt ist und wenn unabhängige Medien die Wahrheit nicht schützen können.


    Wir Europäerinnen und Europäer müssen alles in Bewegung setzen, um der menschlichen Katastrophe ein Ende zu setzen und Hilfe zu bieten. Friede für die Ukraine! Freiheit für die Ukraine!

  • Platz 5 in den nachtkritik-Charts

    Von Platz 7 auf Platz 5: SCHWARZES MEER in der Inszenierung von Frank Castorf ist diese Woche noch weiter nach vor gerückt. Wir freuen uns über das rege Interesse, gepaart aus Kritikenrundschau und Publikumsinteresse,  und somit zu den aktuellen „Must-See″-Produktionen zu zählen.

     

    Zu den nachtkritik-Charts

  • Großes Medienecho für „Schwarzes Meer“

    Bereits die Vorberichterstattung zu SCHWARZES MEER von Irina Kastrinidis in der Inszenierung des Regiestars Frank Castorf war umfangreich. So war die Rede von einer „kleinen Sensation“, die den ehemaligen Intendanten der Berliner Volksbühne zu uns ans Landestheater führte und es gab reges Interesse an dem dramatischen Monolog SCHWARZES MEER.

    Die zahlreichen internationalen und nationalen positiven Kritiken zur Premiere der Uraufführung am Samstag, 29. Jänner 2022 freuen uns besonders. Der Kurier schreibt über eine „bejubelte Uraufführung“, „Sogwirkung“ und einen „ganz großen Abend“. Von „frenetischem Applaus“ schreibt der Standard und die Salzburger Nachrichten betonen vor allem die „einnehmende schauspielerische Meisterleistung von Julia Kreusch in der Hauptrolle“.

     

     

    Noch mehr Pressestimmen

  • „DER ZAUBERBERG“ ist unter den Top Ten Gewinner-Nominierungen des nachtkritik-Theatertreffen 2022

    Wir möchten uns bei allen bedanken, die für uns abgestimmt haben und dazu beigetragen haben, dass wir in das Tableau der Top Ten Inszenierungen des 15. virtuellen nachtkritik-Theatertreffen 2022 gewählt wurden.

    Nach der Nominierung durch die nachtkritik.de-Korrespondent*innen und Redakteur*innen in der letzten Woche haben insgesamt 5711 Wähler*innen für ihre Favoriten abgestimmt. DER ZAUBERBERG wurde damit als eine von zwei österreichischen Inszenierungen unter die 10 Inszenierungen des deutschsprachigen Raumes gewählt.

     

    An alle, die die zauberhafte Inszenierung noch nicht gesehen haben: Wir zeigen sie noch einmal am Di 22.03. um 19.30 Uhr. 

     

    Die Begründung von Jury-Mitglied Andrea Heinz zur Nominierung:

    "Das intuitive, sinnliche Bühnenvokabular von Sara Ostertag (und ihrem großartigen Ensemble!) bringt Thomas Manns Großschriftsteller-Werk aus eisiger apollinischer Höhenluft auf den Boden des 21. Jahrhunderts. Was soll man sagen? Zauberhaft."

     

    Wir gratulieren Sara Ostertag und ihrem gesamten Team!

  • Regiestar Frank Castorf inszeniert die Uraufführung „Schwarzes Meer“

    Die leuchtende Farbkraft des Meeres, der Wind, die Sonne und die Gerüche des Südens erfüllen die Atmosphäre, die dem Erzählfluss von „Schwarzes Meer“ innewohnt. In ihrem Debütstück lässt die Schweizer Schauspielerin und Autorin Irina Kastrinidis das Versmaß eines antiken Epos anklingen, sie verwebt Zeit-und Erzählebenen mit antiken Mythen und findet dabei einen ganz eigenen, zeitgemäßen Ausdruck. „Schwarzes Meer“ schlägt ein dunkles Kapitel der europäischen Geschichte auf, das auch die Familiengeschichte der griechisch-stämmigen Autorin betrifft. In dem Theatertext begibt sich die junge Frau Elefteria auf die Spuren ihrer Herkunft, zurück in die 1920er-Jahre in die Küstenregion des Schwarzen Meeres, des Pontos. 

    Der deutsche Regiestar Frank Castorf, weltweit bekannt für seine stilprägenden Inszenierungen seit seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne, inszeniert den vielschichtigen Theatertext.

    Wir freuen uns über zahlreiche Medienberichte im Vorfeld, eine Auswahl finden Sie hier:
    NIEDERÖSTERREICH HEUTE

    SALZBURGER NACHRICHTEN

     

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  • Tolle Resonanzen zu „Herr Puntila und sein Knecht Matti“

    Am 13. Jänner kam endlich Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti auf die Bühne, das lockdownbedingt im November nicht wie geplant stattfinden konnte. Wir freuen uns über zahlreiche gute Pressestimmen, die einhellig das „ausgezeichnete Ensemble“ (Die Presse) loben:

    „Kann man Brechts Lehrstück-Schwank „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ heute noch spielen? Ruth Brauer-Kvam gelingt es am Landestheater Niederösterreich mit einem eleganten feministischen Dreh.“ DIE PRESSE

     

    „70er Jahre Revue mit Witz, Tempo und böser Gesellschaftskritik.“ KURIER

    Noch mehr Pressestimmen

     

  • Familie kann ganz unterschiedlich sein

    „Wir alle für immer zusammen“ von Guus Kuijer, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, handelt vom Wandel der Familie und den sie umgebenden gesellschaftlichen Begebenheiten, aber auch der Kraft von Kunst. Bei der Verleihung des Astrid Lindgren Memorial Awards an ihn hat die Jury Folgendes über Kuijer zu sagen: „Der Respekt vor Kindern ist in seinen Werken ebenso selbstverständlich wie seine Ablehnung von Intoleranz und Unterdrückung.“


    Unsere Familienproduktion für Jugendliche ab 12 Jahren feiert am 20. Jänner Premiere in der Bühne im Hof.

     

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  • Der Blick scharfsinniger Chronisten

    © Sven Serkis


    Die Ausnahmeschauspielerin und Tatort-Kommissarin Stefanie Reinsperger liest am 14. Jänner 2022 aus „Manja“ von Anna Gmeyner und „Der ewige Spießer“ von Ödön von Horváth.

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  • Im Orbit von Tango und Kapitalismus

    Bertolt Brechts finnisches Märchen HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI, das durch den Lockdown nur bis zur Generalprobe kam, wird am 13. Jänner seine Premiere feiern.

    Nach ihrer gefeierten Inszenierung von „Molières Schule der Frauen“ versetzt die Regisseurin Ruth Brauer-Kvam das Stück ins Finnland der 1970er-Jahre, inklusive Disko, Schlaghosen und auftoupierten Haaren. Daraus ergibt sich bei ihr eine literarisch-musikalische Revue, aufgemischt mit komisch-tragischer Melancholie und finnischer Tango-Livemusik.


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  • Vertragsverlängerung für Marie Rötzer

    Das Landestheater Niederösterreich verlängert den Vertrag von Marie Rötzer, der künstlerischen Leiterin bis Juni 2028 und unterstreicht mit dieser Entscheidung den erfolgreichen Weg ihrer Arbeit für das Haus.

    Marie Rötzer ist seit der Spielzeit 2016/17 künstlerische Leiterin des Landestheaters Niederösterreich in St. Pölten. Das Haus hat sich mit seinem ausgezeichneten Ensemble, prominenten Gästen und internationalen Leading Teams, Ur- und Erstaufführungen, Gastspielen renommierter deutschsprachiger Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich oder dem Berliner Ensemble, mehrsprachigen Koproduktionen z.B. mit dem NTGent oder dem Toneelhuis Antwerpen, sowie zahlreichen partizipativen Formaten, wie dem „Erinnerungsbüro“ oder dem Bürger*innentheater, innerhalb der europäischen Theaterlandschaft zu einer namhaften und festen Größe entwickelt.


    Einladungen zu internationalen Festivals wie „Radikal jung“ in München sowie drei Nestroy-Preise und Auszeichnungen im Bereich Theater für ein junges Publikum sind eine sichtbare Anerkennung der Arbeit von Marie Rötzer, die auch in der nationalen und internationalen Presse breite und positive Resonanz findet.


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  • Die Lebendige Bibliothek

    Im Projekt DIE LEBENDIGE BIBLIOTHEK setzen sich Schulklassen aus Niederösterreich mit autobiografischen Texten von schon verstorbenen Zeitzeug*innen auseinander und übersetzen diese in kleine Videos bzw. „Essay-Filmchen“. 


    In der Saison 2020/21 startete das Projekt unter der Leitung der Theaterpädagogin des Landestheaters Niederösterreich Julia Perschon und in Kooperation mit Shoot Your Short – Filmworkshops. Das Projekt ist Teil der Programmschiene ERINNERUNGSBÜRO des Landestheater Niederösterreich und wird auch in der Saison 2021/22 mit einem weiteren Kooperationspartner, dem Museum Niederösterreich, weitergeführt.


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  • The New York Times berichtet über OTHELLO

    “With this ‘Othello,’ we’re addressing wounds,” said the Landestheater’s director, Marie Rötzer. “The wounds of racism, hostility towards refugees, xenophobia and the isolationism that you often find in Austria.”


    Wir freuen uns sehr, dass "The New York Times" die Ideen unseres "Othellos" in einem großen Bericht nach einem Vorstellungsbesuch und im Rahmen von Interviews mit Regisseur Rikki Henry, Nicholas Monu, Tim Breyvogel und Marie Rötzer aufgegriffen hat.


    Nächste Vorstellung: Donnerstag: 2. Dezember


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  • Gelungene Premiere

    Endlich konnten wir  unsere Kinderproduktion DAS KLEINE GESPENST für die ab 6-Jährigen präsentieren, die vergangene Saison aufgrund des Lockdowns nicht mehr zur Premiere kommen konnte und am 23. Oktober unter großem Jubel Premiere feierte. 


    „Zauberhaft die Bühne von Johannes Weckl, cool und klug Eike Onyambu und Laura Laufenberg als Günther und Jutta, komisch Sven Kaschte.”


    „Dem kleinen Gespenst (umwerfend akrobatisch: Bagher Ahmadi) kann keiner widerstehen.”
    NÖN


    „Ein Theaterstück für die Kleinen, das auch den Großen sehr viel Freude macht!”
    KRONENZEITUNG

    Ab 03. Dezember ist das Stück wieder bei uns zu sehen.



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  • Blätterwirbel 2021

    Wie jedes Jahr sind wir mit zahlreichen anderen Institutionen Gastgeber ausgewählter Veranstaltungen im Rahmen des Literaturfestivals "Blätterwirbel".

    Saša Stanišić ist ein virtuoser Erzähler, der sich konsequent mit Fragen von Herkunft und Identität auseinandersetzt. 2006 legte Stanišić mit „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ seinen vielfach ausgezeichneten Debütroman vor. Sein zweiter Roman „Vor dem Fest“ wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und sein letzter vielbeachteter Roman „Herkunft“ erhielt 2019 den renommierten Deutschen Buchpreis. 


    Am 28. Oktober ist Saša Stanišić im Rahmen des diesjährigen Blätterwirbels bei uns zu Gast, unsere leitende Dramaturgin Julia Engelmayer gibt im Gespräch mit  ihm und Lesungen von Ensemblemitgliedern des Landestheaters Einblicke in das Leben und Werk des Autors.

     

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  • Luk Percevals YELLOW beeindruckt Publikum und Presse

    Unsere Koproduktion mit dem NTGent 𝐘𝐄𝐋𝐋𝐎𝐖 – 𝐓𝐇𝐄 𝐒𝐎𝐑𝐑𝐎𝐖𝐒 𝐎𝐅 𝐁𝐄𝐋𝐆𝐈𝐔𝐌 𝐈𝐈: 𝐑𝐞𝐱 | 𝐈𝐧𝐬𝐳𝐞𝐧𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐋𝐮𝐤 𝐏𝐞𝐫𝐜𝐞𝐯𝐚𝐥 erhielt nach der Uraufführung letzte Woche verdiente Standing Ovations. Eindringliche Musik, ein starkes Bühnenbild mit wehenden Flaggen, Tanz und schauspielerische Höchstleistungen erzeugen eine kaum vorstellbare Sogwirkung. So sieht das auch Peter Jarolin für den „Kurier":

    „Intensiv und in düsteren Bildern wird Geschichte erfahrbar.”

    „Philip Leonhard Kelz, Tobias Artner, Bert Luppes, Oskar Van Rompay, Peter Seynaeve, Maria Shulga, Chris Thys, Valèry Warnotte und Lien Wildemersch spielen allesamt exzellent. Toll.”


    Nur noch zwei Mal gibt es die Gelegenheit,  „Yellow" zu sehen: am 10 und 11. November.

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  • Eine europäische Geschichte

    Luk Perceval, einer der bedeutendsten europäischen Gegenwartsregisseure, bearbeitet in seiner Trilogie „The Sorrows of Belgium“ die verdrängte Geschichte Belgiens. In „Yellow“, dem zweiten Teil, reichen die Verstrickungen über Nazi-Deutschland bis nach Wien.

    Im März feierte "Yellow" seine Premiere im world wide web. Darin ist u.a. unser Ensemblemitglied Philip Leonhard Kelz zu sehen. Am 08. Oktober kommt das Stück nun zur Uraufführung auf der Bühne des Landestheaters Niederösterreich, in Koproduktion mit dem NT Gent und Theater Manège Maubege.
    Zum Nachlesen haben wir vorab einige lesens- und hörenswerte Interviews mit Luk Perceval:

     

    DER STANDARD 04.03.2021
    SALZBURGER NACHRICHTEN 05.03.2021
    PULS 24 05.03.2021
    Ö1 Mittagsjournal 11.03.2021


    Ausgewählte Rezensionen über die Filmversion:

    THE NEW YORK TIMES 18.03.2021
    THE GUARDIAN 12.03.2021
    MOTTINGERS MEINUNG 12.03.2021
    APA/ VORARLBERG ONLINE 12.03.2021

     

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  • Countdown bis zur Premiere

    Der Zauberberg in der Regie von Sara Ostertag steht in den Startlöchern, die Proben laufen auf Hochtouren. Am 30. September kommt das von Thomas Mann selbst ernannte "Menschheitsbuch" in Koproduktion mit Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg zur Premiere.


    Destilliert auf knapp zwei Stunden, versucht das Team in intensiven Bildern „die Gesamtstimmung des drohenden Verfalls" einzufangen. (so Clara Luzia im Gespräch mit dem Magazin Die Niederösterreicherin", nachzulesen in der aktuellen Ausgabe 07/21)


    Die mit dem „Amadeus Music Award" ausgezeichnete Band „Clara Luzia" zeichnet für den „Soundtrack" zum Stück verantwortlich und musiziert live.

     

    Jetzt ins Stück hineinhören

  • Eine Boxertragödie

    Am 11. September feierten wir unseren Saisonauftakt mit OTHELLO. Nicht nur die Medien zeigten sich begeistert...

    „Rikki Henry inszenierte eine kühn gestraffte Fassung von William Shakespeares Tragödie monströser Eifersucht und politischer Intrigen. Tim Breyvogel spielt den dauernd erregten Intriganten (Jago) mitreißend. … Starke Momente haben auch die Frauen im Ensemble. … Ein Besuch lohnt sich allein schon wegen der Show, die Breyvogel abzieht.“ DIE PRESSE


    „Was Henry brillant gelingt, ist die Transformierung ins Heute: es entstehen filmische Bilder, man erlebt einen Thriller, der in den Bann zieht und viele Aspekte thematisiert." KRONENZEITUNG


     

    Alle Pressestimmen

     

  • Stellungnahme

    Nach einer Pressestimme möchten wir die Gelegenheit nutzen, auf die Interpretation unseres Othellos in einem grundsätzlichen Statement zu Mehrsprachigkeit auf der Bühne Bezug zu nehmen:

    Shakespeares Tragödie handelt von einem verdienstvollen schwarzen General, der trotz seiner herausragenden Karriere in einer homogen weißen Gesellschaft ein Außenseiter bleibt. Wir haben uns konzeptionell sehr schnell darauf verständigt, dass wir einen POC Schauspieler als Othello besetzen wollen, der die Fremdheitserfahrung des Othello repräsentieren kann. Zudem war es unser expliziter Wunsch, einen Schauspieler mit der Rolle zu betrauen, der eine andere Muttersprache und mehrsprachige Kompetenzen mitbringt. Wenn eine Sprache für die Mehrheit der Personen auf der Bühne die Muttersprache ist und für einen Einzelnen eine erlernte Zweitsprache, macht auch auf dieser Ebene Othellos wiederholte Erfahrung von Alterität und Fremdheit sinnlich erfahrbar.


    Mit Nicholas Monu, der u.a. bereits am Burgtheater in Wien sowie an der Schaubühne in Berlin gespielt hat, fanden wir einen Schauspieler, der die Zerbrechlichkeit, die Komplexität und das Charisma der Othello-Figur eingelöst hat.


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  • Clara Luzia komponiert die Bühnenmusik zu "Der Zauberberg"

    Kurz vor dem ersten Weltkrieg verschlägt es den angehenden Ingenieur Hans Castorp in die faszinierende Atmosphäre des Schweizer Sanatoriums Berghof. Inmitten einer weltentrückten und durch Krankheit hochsensiblen Gesellschaft lernt er die Liebe, seelische Abgründe und die gewaltige Schönheit der Natur kennen.


    Regisseurin Sara Ostertag überprüft Thomas Manns „Menschheitsbuch“ als Parabel auf unsere Wohlstandsgesellschaft, in der sich ein knappes Jahrhundert später unsere Erfahrungen einer Pandemie verschwommen spiegeln. Die mit dem Amadeus Music Award ausgezeichnete Singer-Songwriterin Clara Luzia komponiert und spielt live die Bühnenmusik.


    Im Gespräch verrät sie unter anderem, wie sie die Natur in Musik übersetzt.


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  • Der Odysseus aus Asaba (Der Standard 10.09.2021)

    Wir freuen uns über ein Porträt von Margarete Affenzeller über Nicholas Monu, der die Titelrolle in  OTHELLO spielt, in der heutigen Ausgabe von " Der Standard":

    "Nicholas Monu ist Sohn des Prinzen von Asaba, einer Großstadt im ölreichen nigerianischen Bundesstaat Delta. Der Titel Prinz meint die Zugehörigkeit zur politischen Elite, konkret war der Vater Jurist und der wichtigste Steuerverwalter des Ölstaates. Diese Karriere hätte er sich auch vom Sohn erwartet, der aber als Fünfjähriger schon wusste, dass er Schauspieler werden will. Dieser war damals bereits auf einem Internat in England, wohin die Familie zur Zeit des Biafra-Krieges floh." 


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  • Nicholas Monu spielt „Othello“

    „Othello“, 1603 entstanden, ist spannungsgeladene Rachetragödie und hochemotionale Liebesgeschichte zugleich. Dem Schauspieler Nicholas Monu, der u.a. an der Schaubühne Berlin spielte und den Andrea Breth ans Burgtheater holte, ist dieser große tragische Shakespeare-Charakter und sein tiefer Fall sehr vertraut.

    Bereits zwei Mal hat er Othello gespielt. Einmal direkt nach dem Schauspiel-Studium in London und einmal auf einer Bühne in Sussex. In der Inszenierung des Londoner Regisseurs Rikki Henry, der für seine „Hamlet“-Inszenierung am Landestheater den Nestroypreis 2020 erhalten hat, spielt er Othello erstmals auf Deutsch – wobei sich Nicholas Monus Bilingualität durchaus in die Inszenierung einschreiben könnte. Premiere ist am 11. September.

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  • Coming soon

    Die letzte Premiere der Spielzeit: DER TALISMAN am 20. Mai 2022 | Inszenierung: Kaja Dymnicki und Alexander Pschill

Aktuelle Trailer

Trailer | HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI von Bertolt Brecht

Trailer | DER ZAUBERBERG

Trailer | DAS KLEINE GESPENST

Trailer | OTHELLO

Trailer DAS STÄDTCHEN DRUMHERUM

Teaser | STEILWAND #2

Teaser | STEILWAND #1

 
 

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