Árpád Schilling

Foto: Máté Tóth Ridovics

Biographie

Árpád Schilling wurde 1974 in Cegléd, Ungarn geboren. Mit 19 Jahren begann er, seine ersten Bühnenproduktionen zu realisieren. 1995 gründete er das Ensemble Krétakör (Kreidekreis). Im selben Jahr begann er sein Studium an der Theater- und Filmakademie in Budapest. 1998 bis 2000 wurde er von Gábor Zsámbéki wiederholt als Gastregisseur ins Theater Katona József in Budapest eingeladen. 1999 inszenierte Schilling Platonov von Tschechow mit Studenten des Théâtre National (Straßburg), das Stück wurde beim europäischen Theaterfestival aufgeführt. Im selben Jahr gewann er den ungarischen Theaterpreis in der Kategorie up-and-coming professional  für die Inszenierung von István Tasnádi´s Public Enemy im Katona József Theater.
Mit Krétakör erarbeitete er zahlreiche Inszenierungen, die international auf Gastspielen und Festivals große Aufmerksamkeit erhielten. Dazu gehört u.a. Die Möwe von Tschechow.
2008 strukturierte Schilling sein Team um und setzte den Fokus auf Projekte, die sich mit pädagogischer Arbeit, sozialer Entwicklung und Talentmanagement auseinandersetzen. Seither arbeitete er an diversen kulturellen und pädagogischen Programmen, sowohl in Ungarn als auch im Ausland. Mit seinen Projekten ging er in mehrere Schulen u.a. nach Paris.
Im Oktober 2012 inszenierte er Noah Planet am Théâtre National de Chaillot in Paris, im Dezember Verdi´s Rigoletto in der Bayrischen Staatsoper in München. 2013 produzierte er Mozarts Idomeneo am Stadttheater Klagenfurt, 2014 Le damnation de Faust von Hector Berlioz am Theater Basel.
Er gewann zahlreiche Preise, u.a. den Moskauer Stanislavski-Preis 2005, den Légion d´honneur vom französischen Kulturministerium 2008 sowie den europäischen Theaterpreis 2009 für Neue Realitäten im Theater.    

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