Mokhallad Rasem

Foto: Dries Segers

Biographie

Mokhallad Rasem wurde 1981 in Bagdad als Sohn eines bekannten Schauspielers geboren. Er studierte Schauspiel und Regie und arbeitete u.a. am irakischen Nationaltheater in Bagdad, bevor er aus dem Irak floh und sich 2006 in Antwerpen niederließ. Mit seinen Inszenierungen – die sich durch eine starke, heutige Bildsprache und körperbetonte Arbeitsweise auszeichnen – wurde er zu einer neuen Stimme des flämischen Theaters. In der freien Szene Antwerpens realisierte er u.a. die aufsehenerregenden Produktionen Iraqi Ghosts (2010) und Monde.com (2011). Seit 2013 ist er Hausregisseur am renommierten Toneelhuis Antwerpen, wo er u.a. mehrere Stücke von Willam Shakespeare erarbeitet hat. Für seine Inszenierung von Romeo und Julia  wurde er mit dem Young Directors Award der Salzburger Festspiele 2013 ausgezeichnet. Seine Inszenierungen der letzten Jahre beschäftigen sich vorwiegend mit gegenwärtigen Lebensrealitäten, wie dem Krieg im Nahen Osten und Flüchtlingsschicksalen, und waren auf vielen internationalen Festivals zu sehen.

 

Mitwirkend bei

Mother Song

von Mokhallad Rasem

Uraufführung

Koproduktion von Toneelhuis Antwerpen, den Vereinigten Bühnen Bozen und dem Landestheater Niederösterreich

Theaterwerkstatt

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