Clara Luzia

© Christoph Liebentritt

Biografie

2006 gründet die gebürtige Niederösterreicherin CLARA LUZIA ihr Plattenlabel Asinella Records und veröffentlicht ihr Debütalbum „Railroad Tracks“. Für ihr zweites Album „The Long Memory“ (2007) wird die Musikerin 2008 mit dem Amadeus Music Award ausgezeichnet. Es folgen Einladungen zum Eurosonic Noorderslag Festival in Groningen (NL), zum Blossom Orange Special (DE) und zum ON3 Festival (DE) des Bayrischen Rundfunks.

Für ihr drittes Album „The Ground Below“ im darauffolgenden Jahr wird CLARA LUZIA zwei Mal für den Amadeus Music Award nominiert. Die Single „Queen Of The Wolves“ wird zu einem kleinen Radiowunder, da der Song die bisherigen Grenzen des Formatradios sprengt und sowohl auf Ö3, als auch FM4 und Ö1, sowie Ö2 gespielt wird. In Deutschland erklimmt die Single die Spitze der Campus- und Formatradiocharts. „Auch wenn im Pop schon alles gesagt worden ist, so gut hat es selten geklungen“, schreibt DER STANDARD, und das Publikum scheint ihr recht zu geben, die Fangemeinde vergrößert sich auch über die österreichischen Landesgrenzen hinaus zusehends.

Mit dem neuen Album „Falling Into Place“ (2011) im Gepäck werden nun auch Konzerte in Belgien, Frankreich, Tschechien und der Slowakei gespielt.

Durch das vermehrte internationale Touren beschließt CLARA LUZIA die Arbeit ihres Labels Asinella Records, auf dem sie Künstlerinnen wie Mika Vember, Luise Pop, Marilies Jagsch und Bettina Köster veröffentlicht hat, bis auf weiteres auf ihre eigene Musik zu beschränken.

Im Jahr 2012 erscheint die Musikdokumentation „Oh Yeah, She Performs!“ von Mirjam Unger in österreichischen und deutschen Kinos. CLARA LUZIA ist eine der vier Protagonistinnen des Films über Arbeits- und Tourleben österreichischer Musikerinnen. Der Film begleitet CLARA LUZIA zu Konzerten, in Studio und Proberaum und zu einem Lokalaugenschein nach Retz, wo sie über Kindheit und das Erwachsenwerden am Land erzählt.

2013 wird eines der konzertreichsten Jahre CLARA LUZIAs. England wird auf die Musikerin aufmerksam, die das Talent besitzt „to combine a catchy tune with an unusual arrangement, and to write topical songs in a truly international idiom“ (Austrian Music Export). Der Moderator Marc Riley lädt CLARA LUZIA zu einer Live-Session in seine Sendung auf BBC6, eine Tour in der südwestenglischen Provinz im Folgejahr wird zu einem persönlichen Tourhöhepunkt in Claras Vita.

2014 beauftragt der österreichische Regisseur Andreas Prochaska CLARA LUZIA mit einer Neuinterpretation des Lieds „Sinnerman“ für die Eröffnungsszene seines später mehrfach preisgekrönten Alpenwesterns „Das finstere Tal.“

Das Album „Here’s To Nemesis“ erscheint im Oktober 2015 und erhält neben begeisterter Medien-Kritik auch drei Nominierungen für die Amadeus Music Awards. Die Monate vor der Veröffentlichung des Albums verbringt CLARA LUZIA am Stadttheater Klagenfurt, wo sie für das Theaterstück „Lavant!“ von Bernd Liepold-Mosser und Ute Liepold die Musik schreibt und performt. Das Stück wird einige Monate später in der Kategorie „Beste Bundesländer Aufführung“ für einen Nestroy nominiert.

Neben ihrem Engagement als Sängerin und Gitarristin bei der Formation „Familie Lässig“ mit Manuel Rubey, Gerald Votava, Gunkl, Catharina Priemer und Boris Fiala, übernimmt LUZIA erneut einen Theaterauftrag und schreibt und spielt gemeinsam mit Catharina Priemer-Humpel für das Kinder-/Jugendmusiktheaterstück „Von den Wilden Frauen“ unter der Regie von Sara Ostertag am Dschungel Wien im Frühjahr 2018. Im Oktober 2018 gewinnt „Von den Wilden Frauen“ eine STELLA in der Kategorie „Herausragende Produktion für Kinder“ und in der Kategorie „Herausragende Musik.“

Im April 2018 erscheint CLARA LUZIAs siebtes Studioalbum „When I Take Your Hand“, das ebenso wie der Vorgänger vom britischen Produzenten Julian Simmons produziert wurde. Die Singles „Mood Swing“ (#3 Fm4 Charts), „On The Street“ und vor allem „When The Street“ (#2 Fm4 Charts) laufen auf Medium- und Heavy Rotation in Radiostationen in ganz Europa.

Ende Dezember 2018 veröffentlicht die „Familie Lässig“ ihr Debutalbum „Im Herzen Des Kommerz“, für das CLARA LUZIA die Single „Kopf im Sand“, sowie „Glück“ und „Applaus“ geschrieben hat.

Im Jänner 2019 ist CLARA LUZIA erneut auf der Theaterbühne zu hören und zu sehen: Für das Stück „Jetzt müssen wir auf morgen warten“ am Kosmostheater Wien mit Claudia Kottal, Anna Kramer und Constanze Passin schreibt sie die Musik und spielt sie live bei den Vorstellungen.

Neben der alljährlichen Winter-Tour mit „Familie Lässig“ (Jänner bis März) und laufenden Clara-Luzia-Konzerten schreibt die Musikerin den Score für Johanna Moders Kinofilm „Russenstory“ und ist in Elisabeth Scharangs TV-Film „Herzjagen“ als Straßenmusikerin zu sehen. In diese Rolle schlüpft sie auch in einer Folge der ORF-Erfolgsserie „Walking On Sunshine“.

Ein Höhepunkt des Konzertjahres 2019 bildet für die Musikerin der Auftritt bei der Eröffnung der Wiener Festwochen vor rund 40 000 Menschen am Wiener Rathausplatz.

Anfang 2020 steht sie erneut für ein Stück von Sara Ostertag auf der Theaterbühne: „Die Totenwacht“ am Landestheater Linz. Für die Webserie „Die Maßnahme“, die ab 08.06. online zu sehen ist, schreibt und spielt CLARA LUZIA die Musik.

Mitwirkend bei

Der Zauberberg

von Thomas Mann
Eine Koproduktion mit dem Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg

 

von Thomas Mann
Eine Koproduktion mit dem Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg

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