Jakob Brossmann

Foto: privat

Biographie

Jakob Brossmann wurde 1986 in Wien geboren. Er studierte an der Universität für angewandte Kunst Wien Bühnen- und Filmgestaltung (Szenografie). Er arbeitet als Regisseur, Produzent, Bühnenbildner und bildender Künstler. 

 Dokumentarfilme wechseln sich mit Theater-Arbeiten ab.  

Mit dem Kollektiv “konstantin gabel” entwickelte er 2007 das Raumkonzept für den Umbau des dieTheater Künstlerhaus zu BRUT Wien.

 2010 erschien der Kino-Dokumentarfilm „#unibrennt - Bildungsprotest 2.0", an dem er im Regie-Kollektiv „AG Doku" mitwirkte.

2012 erhielt er den SPEC_SCRIPT Award der Drehbuchwerkstatt Salzburg für das beste unverfilmte Drehbuch „GEHEN - Ein Heimatfilm”. Für seine Diplomarbeit SCHWANZERTRAKT wurde er mit dem FÖRDERPREIS DES LANDES NÖ UND DER UNIVERSITÄT FÜR ANGEWANDTE KUNST ausgezeichnet.

Mit Nikolaus Habjan entwickelt er seit dem Nestroypreis-nominierten Stück „Das Missverständnis” regelmäßig Theaterabende, in denen Puppen und SchauspielerInnen gleichberechtigt mitwirken. Es entstanden Bühnenbilder für Inszenierungen am Schauspielhaus Graz, Next Liberty Graz, Volkstheater Wien, Staatsoper München, Residenztheater München, Schauspielhaus Zürich und Akademietheater Wien.



2015 produzierte er eine umfangreiche DVD des mit dem Nestroy ausgezeichneten Stücks “F.ZAWREL” von N. Habjan und S. Meusburger. 

Sein Dokumentarfilm LAMPEDUSA IM WINTER wurde 2015 erstmals in der Semaine de la Critique am Festival von Locarno präsentiert und seither vielfach ausgezeichnet. Unter anderem mit dem Wiener Filmpreis 2015, Boccalino d’Oro-Award, Publikumspreis der Duisburger Filmwoche, dem Österreichischen Filmpreis 2016 für den besten Dokumentarfilm sowie dem Royal Anthropological Institute Film Prize. 

Mit “Finali Film & Wortschatz Produktion” arbeitet er an interdisziplinären Film- und Kulturprojekten, die gesellschaftliche Vielfalt und Vielsprachigkeit fördern. 

Vortrags- und Unterichtstätigkeiten führten ihn bisher u.a. an die Cornell University, Docudays Kiev, Belgrade Magnificent 7 Filmfestival, Ethnocineca Filmfestival Wien und Medienzentrum WienXtra. An der Universität für Angewandte Kunst Wien hat er in der Klasse für Bühnen- und Filmgestaltung einen festen Lehrauftrag. 

Im Auftrag von Arte und Dor-Film realisierte er drei Folgen der Doku-Serie “Dokumente, die die Welt bewegen”, u.A. mit Karl Markovics, Harald Krassnitzer und Ilija Trojanow. 

Mit David Paede in Co-Regie und der Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion arbeitet er an einem Dokumentarfilm über den Kultursender Österreich 1 und die Kunst des Radiomachens. Titel und Erscheinungsdatum stehen noch nicht fest. 

www.finali.at

Mitwirkend bei

AM KÖNIGSWEG

Österreichische Erstaufführung

von Elfriede Jelinek

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