Demian

Landestheater Theaterwerkstatt

von Hermann Hesse

Einführung / Kurzbeschreibung

von Hermann Hesse

Emil Sinclair entdeckt im Alter von zehn Jahren die Existenz zweier Welten in seinem Leben. Einerseits gibt es die vertraute, heimische Welt der Familie, andererseits die fremde, dunkle, unheimliche Welt, die erobert werden will. In einer eigenen Dramatisierung inszeniert Anna Marboe facettenreich den Weg Emil Sinclairs von einem jungen Menschen zum Erwachsenen.

„Die Sprache Hesses [...] wird grandios und eindrucksvoll dargeboten. […] Fazit: Lehrreich, unterhaltsam, kurzweilig“ NÖN


Emil Sinclair entdeckt im Alter von zehn Jahren die Exis­tenz zweier Welten in seinem Leben. Einerseits gibt es die vertraute, heimische Welt der Familie, andererseits die fremde, dunkle, unheimliche Welt, die erobert werden will. In einer eigenen Dramatisierung inszeniert Regisseurin Anna Marboe den Roman als den Weg Emil Sinclairs von einem jungen Menschen zum Erwachsenen facettenreich mit Verführungen, Zweifeln und Sinnsuche.

Pressestimmen

DEMIAN hätte wirklich Aufmerksamkeit und Interesse verdient, denn die modern adaptierte Spielweise eines 100 Jahre alten Werkes, wie die überaus große schauspielerische Leistung von Philip Kelz würde die Jugend mitreißen und beeindrucken.
Wenig Requisiten und gezielter Musik-Einsatz erhöhen die Glaubwürdigkeit der Handlung, die im Inneren der Hauptperson Emil Sinclair stattfindet. Erwachsen zu werden ist nicht leicht und daher ist ein Freund und Ratgeber, ob erdacht oder tatsächlich als Max Demian anwesend, von großer Bedeutung. Er gibt Ratschläge: „Jeder muss selber finden, was für ihn verboten oder erlaubt ist.“ – „Hast Du Angst, räumst du jemandem Macht über dich ein.“ – „In uns ist einer, der alles weiß, alles besser macht, als wir selber!“. Demian ist die Stütze für Sinclair – und – sinnvoll auch mit Gehstütze, mit Gehstock als Requisite verdeutlicht.
Die Selbstsuche ist zentrales Thema, das Fragen aufwirft, wie: „Warum ist es so schwer, das zu leben, was aus einem heraus will?“ – vermehrt jedoch kommen deutliche Antworten: „Die Dinge, die wir sehen, sind die, die wir in uns tragen.“ – „Es ist falsch, der Welt etwas geben zu wollen. Ich bin ein Wurf der Natur, um nichts als mich selbst zu suchen, um zu mir selbst zu kommen.“
Ja – Die Botschaft kommt  beim Publikum an: Es gibt keine Wirklichkeit, als die, die wir in uns tragen!
Ein zeitgemäß adaptiertes Theaterstück mit hervorragender Schauspielkunst von Philip Kelz dargeboten, dem wir wirklich viele Veranstaltungen in Schulen wünschen!
LITGES (Eva Riebler)

  1. Landestheater Theaterwerkstatt
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