Der Gott des Gemetzels

von Yasmina Reza

Gastspiel Deutsches Schauspielhaus, Hamburg

Ferdinand verprügelt Bruno. Auf dem Schulhof. Einer hat gepetzt, einer verliert zwei Schneidezähne, und es lässt sich nicht recht nachvollziehen, welche präpubertären Verwicklungen noch in diese Aggression hineinspielten. Wieso auch? Aber die Eltern der beiden wollen es genau wissen. Sie treffen sich, um die Sache zu besprechen; um die Sache auszuräumen – wie sie meinen. Dabei beweisen sie einmal mehr, dass die angeblich sympathisch-intakten Paare zuvor ihre eigenen Probleme klären sollten. Statt der harmonisierenden, pädagogisch korrekten Aussprache ufert das Treffen aus in Schuldzuweisungen, Eheproblemen und allerlei dem Thema Gewalt innewohnenden Irrationalitäten, besonders zwischen Männern und Frauen: Gibt es gute Gewalt und schlechten Frieden? Sind Ivanhoe und Spiderman noch vorbildtauglich? Und könnten „irgendwie“ beide Seiten im Unrecht sein? Zunehmend wechseln die Bündnispartner, schließlich auch zwischen den Paaren, was bleibt: Sticheleien, Wortgefechte, Verbalhandel, Handgreiflichkeiten, Saalschlacht.

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt
„Das ist mal wieder ein Theaterabend, den man unbedingt empfehlen muss. ... Kurzweilig und brillant gespielt. Hingehen!“

 Hamburger Morgenpost
„Tolle Darsteller, die aus einem kurzweiligen Stück einen aberwitzigen, fulminanten, tragikomischen Abend machen. Denn Streiten ist Gold – für die Zuschauer!“

  1. Premiere

    Stückeinführung um 18.30 Uhr

    Einzelkarten ab 16. Juni verfügbar
  2. Letzte Vorstellung

    Stückeinführung um 18.30 Uhr

    Einzelkarten ab 16. Juni verfügbar

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