Porträt: Feridum Zaimoglu

Theaterwerkstatt

im Rahmen des Blätterwirbels 2017

mit Feridum Zaimoglu, Katja Gasser

Es sind die Ausgegrenzten, die Wütenden und die Anderen, die im Mittelpunkt des literarischen Werks Feridun Zaimoglus gegen die sie einschränkenden Umstände kämpfen. „Ich bin nie zufrieden. Die Wut ist nicht verraucht“ beschreibt Zaimoglu selbst seinen künstlerischen Antrieb – und zeichnet in zahlreichen Romanen und Theaterstücken seit über 20 Jahren das Kaleidoskop einer diversen deutschen Gesellschaft im Umbruch.

1964 geboren in der Türkei, wuchs der Schriftsteller und Maler Feridun Zaimoglu ab 1965 im deutschen Berlin und München auf. Bereits sein erstes Buch „Kanak Sprak“ (2005), 24 Monologe im Migrantenslang, wurde zu einem großen Erfolg – mit seinem zweiten Buch „Abschaum“ (1997) und dessen Verfilmung unter dem Titel „Kanak Attack“ (2000) wurde Zaimoglu schließlich einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Neben der Schriftstellerei und Malerei widmet sich Zaimoglu aktiv dem aktuellen politischen Diskurs in Form von Essays für renommierte deutschsprachige Zeitungen sowie der Teilnahme an zahlreichen öffentlichen Diskussionen. Zaimoglu erhält regelmäßig Auszeichnungen für sein literarisches Schaffen und zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Autoren der Gegenwart.

Im Rahmen des Autorenabends liest Feridun Zaimoglu gemeinsam mit Ensemblemitgliedern aus seinem Werk. Das anschließende Künstlergespräch führt die ORF-Kulturjournalistin Katja Gasser.

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