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Tolle Resonanzen zu „Herr Puntila und sein Knecht Matti“

Am 13. Jänner kam endlich Brechts Herr Puntila und sein Knecht Matti auf die Bühne, das lockdownbedingt im November nicht wie geplant stattfinden konnte. Wir freuen uns über zahlreiche gute Pressestimmen, die einhellig das „ausgezeichnete Ensemble“ (Die Presse) loben:

„Kann man Brechts Lehrstück-Schwank „Herr Puntila und sein Knecht Matti“ heute noch spielen? Ruth Brauer-Kvam gelingt es am Landestheater Niederösterreich mit einem eleganten feministischen Dreh.“ DIE PRESSE

 

„70er Jahre Revue mit Witz, Tempo und böser Gesellschaftskritik.“ KURIER

Noch mehr Pressestimmen

 

Familie kann ganz unterschiedlich sein

„Wir alle für immer zusammen“ von Guus Kuijer, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, handelt vom Wandel der Familie und den sie umgebenden gesellschaftlichen Begebenheiten, aber auch der Kraft von Kunst. Bei der Verleihung des Astrid Lindgren Memorial Awards an ihn hat die Jury Folgendes über Kuijer zu sagen: „Der Respekt vor Kindern ist in seinen Werken ebenso selbstverständlich wie seine Ablehnung von Intoleranz und Unterdrückung.“


Unsere Familienproduktion für Jugendliche ab 14 Jahren feiert am 20. Jänner Premiere in der Bühne im Hof.

 

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Covid-19-Besucher*inneninfo

Um Ihren Theaterbesuch weiterhin so sicher und angenehm wie möglich zu gestalten, entsprechen unsere Sicherheits- und Hygienemaßnahmen den höchsten Standards, die wir laufend an die aktuelle Situation, auch in Absprache mit den Behörden, anpassen.

Die wichtigsten Maßnahmen vorab im Überblick:

2-G-REGEL

Im ganzen Haus gilt FFP2-MASKENPFLICHT für ab 14-Jährige, MNS-Pflicht für ab 6-Jährige.

 

Für Ihre Sicherheit haben wir auch weiterhin eine REDUKTION DER SITZPLÄTZE vorgenommen  und sorgen somit für Abstände zwischen einzelnen Besucher*innengruppen.

 


Details

Der Blick scharfsinniger Chronisten

© Sven Serkis


Die Ausnahmeschauspielerin und Tatort-Kommissarin Stefanie Reinsperger liest am 14. Jänner 2022 aus „Manja“ von Anna Gmeyner und „Der ewige Spießer“ von Ödön von Horváth.

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Im Orbit von Tango und Kapitalismus

Bertolt Brechts finnisches Märchen HERR PUNTILA UND SEIN KNECHT MATTI, das durch den Lockdown nur bis zur Generalprobe kam, wird am 13. Jänner seine Premiere feiern.

Nach ihrer gefeierten Inszenierung von „Molières Schule der Frauen“ versetzt die Regisseurin Ruth Brauer-Kvam das Stück ins Finnland der 1970er-Jahre, inklusive Disko, Schlaghosen und auftoupierten Haaren. Daraus ergibt sich bei ihr eine literarisch-musikalische Revue, aufgemischt mit komisch-tragischer Melancholie und finnischer Tango-Livemusik.


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Regiestar Frank Castorf inszeniert die Uraufführung „Schwarzes Meer“

Die leuchtende Farbkraft des Meeres, der Wind, die Sonne und die Gerüche des Südens erfüllen die Atmosphäre, die dem Erzählfluss von „Schwarzes Meer“ innewohnt. In ihrem Debütstück lässt die Schweizer Schauspielerin und Autorin Irina Kastrinidis das Versmaß eines antiken Epos anklingen, sie verwebt Zeit-und Erzählebenen mit antiken Mythen und findet dabei einen ganz eigenen, zeitgemäßen Ausdruck. „Schwarzes Meer“ schlägt ein dunkles Kapitel der europäischen Geschichte auf, das auch die Familiengeschichte der griechisch-stämmigen Autorin betrifft. In dem Theatertext begibt sich die junge Frau Elefteria auf die Spuren ihrer Herkunft, zurück in die 1920er-Jahre in die Küstenregion des Schwarzen Meeres, des Pontos. 

Der deutsche Regiestar Frank Castorf, weltweit bekannt für seine stilprägenden Inszenierungen seit seiner Intendanz an der Berliner Volksbühne, inszeniert den vielschichtigen Theatertext.

Im Interview verrät uns die Autorin Irina Kastrinidis was ihr Ausgangspunkt fürs Schreiben dieser Geschichte war und was der Name "Elefteria" im Griechischen bedeutet ...

 

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Wir spielen wieder

Liebes Publikum!
 
Wir freuen uns sehr, dass wir ab nächster Woche wieder für Sie spielen können und starten am Mittwoch, 15.12.21, 19.30 Uhr und Donnerstag, 16.12.21, 19.30 Uhr 
mit „Werther!“ nach Johann Wolfgang von Goethe mit Philipp Hochmair.

Das ursprünglich für diese Tage geplante internationale Gastspiel „Faust I“ aus dem Schauspielhaus Zürich, muss leider aufgrund der Einschränkungen der Pandemie auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Alle Kartenkäufer*innen werden von uns persönlich über die weitere Vorgehensweise in Hinblick auf die Vorstellungsänderung kontaktiert werden. 

Vertragsverlängerung für Marie Rötzer

Das Landestheater Niederösterreich verlängert den Vertrag von Marie Rötzer, der künstlerischen Leiterin bis Juni 2028 und unterstreicht mit dieser Entscheidung den erfolgreichen Weg ihrer Arbeit für das Haus.

Marie Rötzer ist seit der Spielzeit 2016/17 künstlerische Leiterin des Landestheaters Niederösterreich in St. Pölten. Das Haus hat sich mit seinem ausgezeichneten Ensemble, prominenten Gästen und internationalen Leading Teams, Ur- und Erstaufführungen, Gastspielen renommierter deutschsprachiger Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, dem Schauspielhaus Zürich oder dem Berliner Ensemble, mehrsprachigen Koproduktionen z.B. mit dem NTGent oder dem Toneelhuis Antwerpen, sowie zahlreichen partizipativen Formaten, wie dem „Erinnerungsbüro“ oder dem Bürger*innentheater, innerhalb der europäischen Theaterlandschaft zu einer namhaften und festen Größe entwickelt.


Einladungen zu internationalen Festivals wie „Radikal jung“ in München sowie drei Nestroy-Preise und Auszeichnungen im Bereich Theater für ein junges Publikum sind eine sichtbare Anerkennung der Arbeit von Marie Rötzer, die auch in der nationalen und internationalen Presse breite und positive Resonanz findet.


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Die Lebendige Bibliothek

Im Projekt DIE LEBENDIGE BIBLIOTHEK setzen sich Schulklassen aus Niederösterreich mit autobiografischen Texten von schon verstorbenen Zeitzeug*innen auseinander und übersetzen diese in kleine Videos bzw. „Essay-Filmchen“. 


In der Saison 2020/21 startete das Projekt unter der Leitung der Theaterpädagogin des Landestheaters Niederösterreich Julia Perschon und in Kooperation mit Shoot Your Short – Filmworkshops. Das Projekt ist Teil der Programmschiene ERINNERUNGSBÜRO des Landestheater Niederösterreich und wird auch in der Saison 2021/22 mit einem weiteren Kooperationspartner, dem Museum Niederösterreich, weitergeführt.


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The New York Times berichtet über OTHELLO

“With this ‘Othello,’ we’re addressing wounds,” said the Landestheater’s director, Marie Rötzer. “The wounds of racism, hostility towards refugees, xenophobia and the isolationism that you often find in Austria.”


Wir freuen uns sehr, dass "The New York Times" die Ideen unseres "Othellos" in einem großen Bericht nach einem Vorstellungsbesuch und im Rahmen von Interviews mit Regisseur Rikki Henry, Nicholas Monu, Tim Breyvogel und Marie Rötzer aufgegriffen hat.


Nächste Vorstellung: Donnerstag: 2. Dezember


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Gelungene Premiere

Endlich konnten wir  unsere Kinderproduktion DAS KLEINE GESPENST für die ab 6-Jährigen präsentieren, die vergangene Saison aufgrund des Lockdowns nicht mehr zur Premiere kommen konnte und am 23. Oktober unter großem Jubel Premiere feierte. 


„Zauberhaft die Bühne von Johannes Weckl, cool und klug Eike Onyambu und Laura Laufenberg als Günther und Jutta, komisch Sven Kaschte.”


„Dem kleinen Gespenst (umwerfend akrobatisch: Bagher Ahmadi) kann keiner widerstehen.”
NÖN


„Ein Theaterstück für die Kleinen, das auch den Großen sehr viel Freude macht!”
KRONENZEITUNG

Ab 03. Dezember ist das Stück wieder bei uns zu sehen.



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Blätterwirbel 2021

Wie jedes Jahr sind wir mit zahlreichen anderen Institutionen Gastgeber ausgewählter Veranstaltungen im Rahmen des Literaturfestivals "Blätterwirbel".

Saša Stanišić ist ein virtuoser Erzähler, der sich konsequent mit Fragen von Herkunft und Identität auseinandersetzt. 2006 legte Stanišić mit „Wie der Soldat das Grammofon repariert“ seinen vielfach ausgezeichneten Debütroman vor. Sein zweiter Roman „Vor dem Fest“ wurde mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet und sein letzter vielbeachteter Roman „Herkunft“ erhielt 2019 den renommierten Deutschen Buchpreis. 


Am 28. Oktober ist Saša Stanišić im Rahmen des diesjährigen Blätterwirbels bei uns zu Gast, unsere leitende Dramaturgin Julia Engelmayer gibt im Gespräch mit  ihm und Lesungen von Ensemblemitgliedern des Landestheaters Einblicke in das Leben und Werk des Autors.

 

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Luk Percevals YELLOW beeindruckt Publikum und Presse

Unsere Koproduktion mit dem NTGent 𝐘𝐄𝐋𝐋𝐎𝐖 – 𝐓𝐇𝐄 𝐒𝐎𝐑𝐑𝐎𝐖𝐒 𝐎𝐅 𝐁𝐄𝐋𝐆𝐈𝐔𝐌 𝐈𝐈: 𝐑𝐞𝐱 | 𝐈𝐧𝐬𝐳𝐞𝐧𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐋𝐮𝐤 𝐏𝐞𝐫𝐜𝐞𝐯𝐚𝐥 erhielt nach der Uraufführung letzte Woche verdiente Standing Ovations. Eindringliche Musik, ein starkes Bühnenbild mit wehenden Flaggen, Tanz und schauspielerische Höchstleistungen erzeugen eine kaum vorstellbare Sogwirkung. So sieht das auch Peter Jarolin für den „Kurier":

„Intensiv und in düsteren Bildern wird Geschichte erfahrbar.”

„Philip Leonhard Kelz, Tobias Artner, Bert Luppes, Oskar Van Rompay, Peter Seynaeve, Maria Shulga, Chris Thys, Valèry Warnotte und Lien Wildemersch spielen allesamt exzellent. Toll.”


Nur noch zwei Mal gibt es die Gelegenheit,  „Yellow" zu sehen: am 10 und 11. November.

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„Eine bezaubernde Inszenierung” und „Grandioses Ensemble”

Nicht nur „Der Standard" streut Sara Ostertags Inszenierung von DER ZAUBERBERG von Thomas Mann Rosen. Sara Ostertag hat einen ganz anderen "Zauberberg" gezaubert.“, schreiben die Salzburger Nachrichten / APA". Besonders lobend werden Tilman Rose, in der Rolle des Hans Castorp sowie Clara Luzia hervorgehoben, deren Musik entscheidend zur besonderen Atmosphäre des Abends beiträgt.

Und auch „Die Presse" urteilt angetan: „Kann man den „Zauberberg“ dramatisieren? Eigentlich nicht. Mit schlauer Naivität ist Sara Ostertag im Landestheater Niederösterreich dennoch ein – oft witziges – Potpourri gelungen.”

 

Ab 05. Oktober gastiert DER ZAUBERBERG im Stadttheater Baden, ab 15. Oktober ist er wieder bei uns zu sehen.

 

Tickets und alle Pressestimmen

 

Eine europäische Geschichte

Luk Perceval, einer der bedeutendsten europäischen Gegenwartsregisseure, bearbeitet in seiner Trilogie „The Sorrows of Belgium“ die verdrängte Geschichte Belgiens. In „Yellow“, dem zweiten Teil, reichen die Verstrickungen über Nazi-Deutschland bis nach Wien.

Im März feierte "Yellow" seine Premiere im world wide web. Darin ist u.a. unser Ensemblemitglied Philip Leonhard Kelz zu sehen. Am 08. Oktober kommt das Stück nun zur Uraufführung auf der Bühne des Landestheaters Niederösterreich, in Koproduktion mit dem NT Gent und Theater Manège Maubege.
Zum Nachlesen haben wir vorab einige lesens- und hörenswerte Interviews mit Luk Perceval:

 

DER STANDARD 04.03.2021
SALZBURGER NACHRICHTEN 05.03.2021
PULS 24 05.03.2021
Ö1 Mittagsjournal 11.03.2021


Ausgewählte Rezensionen über die Filmversion:

THE NEW YORK TIMES 18.03.2021
THE GUARDIAN 12.03.2021
MOTTINGERS MEINUNG 12.03.2021
APA/ VORARLBERG ONLINE 12.03.2021

 

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Countdown bis zur Premiere

Der Zauberberg in der Regie von Sara Ostertag steht in den Startlöchern, die Proben laufen auf Hochtouren. Am 30. September kommt das von Thomas Mann selbst ernannte "Menschheitsbuch" in Koproduktion mit Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg zur Premiere.


Destilliert auf knapp zwei Stunden, versucht das Team in intensiven Bildern „die Gesamtstimmung des drohenden Verfalls" einzufangen. (so Clara Luzia im Gespräch mit dem Magazin Die Niederösterreicherin", nachzulesen in der aktuellen Ausgabe 07/21)


Die mit dem „Amadeus Music Award" ausgezeichnete Band „Clara Luzia" zeichnet für den „Soundtrack" zum Stück verantwortlich und musiziert live.

 

Jetzt ins Stück hineinhören

Eine Boxertragödie

Am 11. September feierten wir unseren Saisonauftakt mit OTHELLO. Nicht nur die Medien zeigten sich begeistert...

„Rikki Henry inszenierte eine kühn gestraffte Fassung von William Shakespeares Tragödie monströser Eifersucht und politischer Intrigen. Tim Breyvogel spielt den dauernd erregten Intriganten (Jago) mitreißend. … Starke Momente haben auch die Frauen im Ensemble. … Ein Besuch lohnt sich allein schon wegen der Show, die Breyvogel abzieht.“ DIE PRESSE


„Was Henry brillant gelingt, ist die Transformierung ins Heute: es entstehen filmische Bilder, man erlebt einen Thriller, der in den Bann zieht und viele Aspekte thematisiert." KRONENZEITUNG


 

Alle Pressestimmen

 

Stellungnahme

Nach einer Pressestimme möchten wir die Gelegenheit nutzen, auf die Interpretation unseres Othellos in einem grundsätzlichen Statement zu Mehrsprachigkeit auf der Bühne Bezug zu nehmen:

Shakespeares Tragödie handelt von einem verdienstvollen schwarzen General, der trotz seiner herausragenden Karriere in einer homogen weißen Gesellschaft ein Außenseiter bleibt. Wir haben uns konzeptionell sehr schnell darauf verständigt, dass wir einen POC Schauspieler als Othello besetzen wollen, der die Fremdheitserfahrung des Othello repräsentieren kann. Zudem war es unser expliziter Wunsch, einen Schauspieler mit der Rolle zu betrauen, der eine andere Muttersprache und mehrsprachige Kompetenzen mitbringt. Wenn eine Sprache für die Mehrheit der Personen auf der Bühne die Muttersprache ist und für einen Einzelnen eine erlernte Zweitsprache, macht auch auf dieser Ebene Othellos wiederholte Erfahrung von Alterität und Fremdheit sinnlich erfahrbar.


Mit Nicholas Monu, der u.a. bereits am Burgtheater in Wien sowie an der Schaubühne in Berlin gespielt hat, fanden wir einen Schauspieler, der die Zerbrechlichkeit, die Komplexität und das Charisma der Othello-Figur eingelöst hat.


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Clara Luzia komponiert die Bühnenmusik zu "Der Zauberberg"

Kurz vor dem ersten Weltkrieg verschlägt es den angehenden Ingenieur Hans Castorp in die faszinierende Atmosphäre des Schweizer Sanatoriums Berghof. Inmitten einer weltentrückten und durch Krankheit hochsensiblen Gesellschaft lernt er die Liebe, seelische Abgründe und die gewaltige Schönheit der Natur kennen.


Regisseurin Sara Ostertag überprüft Thomas Manns „Menschheitsbuch“ als Parabel auf unsere Wohlstandsgesellschaft, in der sich ein knappes Jahrhundert später unsere Erfahrungen einer Pandemie verschwommen spiegeln. Die mit dem Amadeus Music Award ausgezeichnete Singer-Songwriterin Clara Luzia komponiert und spielt live die Bühnenmusik.


Im Gespräch verrät sie unter anderem, wie sie die Natur in Musik übersetzt.


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Der Odysseus aus Asaba (Der Standard 10.09.2021)

Wir freuen uns über ein Porträt von Margarete Affenzeller über Nicholas Monu, der die Titelrolle in  OTHELLO spielt, in der heutigen Ausgabe von " Der Standard":

"Nicholas Monu ist Sohn des Prinzen von Asaba, einer Großstadt im ölreichen nigerianischen Bundesstaat Delta. Der Titel Prinz meint die Zugehörigkeit zur politischen Elite, konkret war der Vater Jurist und der wichtigste Steuerverwalter des Ölstaates. Diese Karriere hätte er sich auch vom Sohn erwartet, der aber als Fünfjähriger schon wusste, dass er Schauspieler werden will. Dieser war damals bereits auf einem Internat in England, wohin die Familie zur Zeit des Biafra-Krieges floh." 


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Nicholas Monu spielt „Othello“

„Othello“, 1603 entstanden, ist spannungsgeladene Rachetragödie und hochemotionale Liebesgeschichte zugleich. Dem Schauspieler Nicholas Monu, der u.a. an der Schaubühne Berlin spielte und den Andrea Breth ans Burgtheater holte, ist dieser große tragische Shakespeare-Charakter und sein tiefer Fall sehr vertraut.

Bereits zwei Mal hat er Othello gespielt. Einmal direkt nach dem Schauspiel-Studium in London und einmal auf einer Bühne in Sussex. In der Inszenierung des Londoner Regisseurs Rikki Henry, der für seine „Hamlet“-Inszenierung am Landestheater den Nestroypreis 2020 erhalten hat, spielt er Othello erstmals auf Deutsch – wobei sich Nicholas Monus Bilingualität durchaus in die Inszenierung einschreiben könnte. Premiere ist am 11. September.

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Danke Othmar Schratt

Großer Applaus und ein herzliches Dankeschön! Unser Doyen im Ensemble Othmar Schratt geht in Pension.


Geboren 1956 in St. Georgen am Längsee, erhielt er seine Schauspiel- und Gesangsausbildung am Konservatorium der Stadt Wien. Von 1985 bis 2005 war er Ensemblemitglied am Stadttheater St. Pölten und dann bis Ende der Spielzeit 2020/21 im Landestheater Niederösterreich.


Er bezauberte das Publikum in unzähligen Rollen, vor allem auch seine liebevollen Rollengestaltungen in den Familienstücken werden vielen Menschen in Erinnerung bleiben.

Lieber Othmar, wir danken Dir für Deine Kunst und wünschen Dir alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

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