Geboren 1983 in Marburg (Lahn). Sie erhielt ihre Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule Ali Wunsch-König und nahm an Seminarreihen bei AKT-ZENT Internationales Theater Zentrum Berlin (Leitung: Prof. Jurij Alschitz) teil. Auf der Bühne stand sie regelmäßig bei den Weilheimer Festpielen unter der Regie von Yvonne Brosch und Celino Bleiweiss, in München (u.a. Pathos Transport Theater, Theaterfestival Spielart, Theater Halle 7) und bei der Berliner Tournee.
Ensemblemitglied des Landestheaters Niederösterreich.
Ein Schlüsselerlebnis war jedenfalls ein Rundgang durch das Münchner Prinzregententheater mit meinem damaligen Kunst-Leistungskurs. Eine sehr charismatische Schauspielerin – Marianne Brown – führte uns bis in die entlegendsten Winkel durch das ganze Haus. Ich war wie euphorisiert von der Athmosphäre dort und wusste, an so einen Ort will ich hin. Als was, das war mir nicht klar. Geblieben ist mir von dem Ausflug die Skizze eines Taubenskeletts, das mein Kunstlehrer vom dortigen Dachboden entwendet hatte, um es uns zeichnen zu lassen.
Wenn es gut läuft, eigentlich immer die aktuelle. Eine ganze Zeit lang war es Doto aus Ein Phönix zuviel von Christopher Fry.
Habe ich nicht. Es gibt ein sehr, sehr schönes Monologgedicht von Jannis Ritsos Die Mondscheinsonate. Das möchte ich in dreißig Jahren unbedingt machen.
Erstmal mit denjenigen, mit denen ich schon gut zusammengearbeitet habe. Kontinuität ist doch wichtig. Und sonst – Andreas Kriegenburg, Stephan Kimmig.
Wahrscheinlich würde ich in zwei Jahren als Ärztin die Praxis meines Vaters übernehmen. Vorausgesetzt ich hätte das Studium geschafft …
Es gibt viele Menschen, die ich bewundere und von denen ich lerne, aber ein Vorbild in dem Sinn habe ich nicht.
Ein Lamm mit Eckzähnen.
Spontaneität, Menschenliebe im Allgemeinen und im Speziellen, ich bin nicht nachtragend.
Ungeduld, Eifersucht, Empfindlichkeit.
Mein Traum wünscht anonym zum bleiben, um seinen Zauber nicht zu verlieren.
Verlassen zu werden.
Sammeln und jagen, schlafen und bewegen (möglichst in der Natur) und abends viel zu oft ins Theater.
Kaffee.
Ein scharfes Messer, Angoraunterwäsche und die Bibel.
Mit meinem Liebsten die französische Atlantikküste entlanglaufen.
Ich habe keinen Spruch über dem Bett hängen. Spontan würde ich sagen: Sei einfach mit allen Sinnen vorhanden. Dasein oder Nichtsein sozusagen.