Johannes Gleim

Johannes Gleim wird 1978 in Bremen geboren. Nach dem Abitur in Hamburg studiert er von 1998-2002 Theaterregie am Max-Reinhardt-Seminar Wien (Universität für Musik und darstellende Kunst). Regieunterricht bei Achim Benning, Luc Bondy und Andreas Kriegenburg. Das Studium schließt er mit Auszeichnung ab und erhält einen Würdigungspreis des Österreichischen Ministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. Ab 2003 folgen Regieassistenzen bei Claus Peymann am Berliner Ensemble und Armin Petras, Sebastian Baumgarten, Christian Tschirner und Jens-Daniel Herzog am Mannheimer Nationaltheater. 2005 inszeniert er am Nationaltheater Mannheim die Uraufführung von Lars Noréns „Lost and Found“ und 2006 zusammen mit Jens-Daniel Herzog Roland Schimmelpfennigs "Auf der Greifswalder Straße". Das Team inszeniert im gleichen Jahr am Oldenburger Staatstheater die Oper "The Death of Klinghoffer" von John Adams. 2007 gewinnt er den 1. Preis des Europäischen Opernregiepreises, der von Opera Europa und der Camerata Nuova in Wiesbaden verliehen wird. Außerdem inszeniert er "Woyzeck" und das "Käthchen von Heilbronn" für das Landestheater Niederösterreich. Im folgenden Jahr entsteht an der Lettischen Nationaloper in Riga die Inszenierung von Antonin Dvoraks Oper "Rusalka" und Shakespeares "Was ihr wollt" in St. Pölten. Für das Theater Kiel inszeniert er 2009 die deutsche Erstaufführung von Gabriel Duponts Oper "Antar" und demnächst im Schauspiel Arthur Millers "Blick von der Brücke".

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Saison 11/12