Erwin Steinhauer

Erwin Steinhauer, 1951 in Wien geboren, studierte Geschichte und Germanistik,  wandte sich 1974 dem Kabarett zu. Nach ersten Engagements am Theater a.d. Wien und dem Kabarett Simpl in Wien, erlernte er den Beruf „Kabarettist“  am Düsseldorfer Kommödchen bei Lore Lorentz.

1981 zeigte er in Wien seine ersten Solo-Programme, wurde 82 ans Burgtheater engagiert, und pendelte die nächsten 10 Jahre zwischen Theater und Kabarett.

1984/85 die erste grosse Aufgabe für das Fernsehen: „Der Sonne entgegen“,  eine erfolgreiche TV-Geschichte über vier Aussteiger. 1992 „Der Salzbaron“, eine 7-teilige Serie für ORF und Bayr. Fernsehen.

1995 begann die Zusammenarbeit mit Uli und Xaver Schwarzenberger, die dem ORF Filme wie „Single Bells“, „Dinner for Two“ u. zuletzt „Meine schöne Tochter“  bescherte.

Von 1988 – 1997, auf Einladung von Otto Schenk, betrachtete sich Steinhauer als ständiger Gast des Theaters in der Josefstadt, spielte und inszenierte, brachte es in den Kammerspielen mit „Othello darf nicht platzen“ auf weit über 300 Vorstellungen.

1997 begann die Zusammenarbeit mit Rupert Henning.  Für das Theater in der Drachengasse spielten die beiden in „610 Bedford Drive“ von Michaela Ronzoni, Clifford Odets und Franz Werfel. Mit dem  Felix Mitterer Stück „In der Löwengrube“ für das Wiener Volkstheater begeisterte Erwin Steinhauer  Publikum und Kritik, und kehrte 1998 mit der Rolle des Unterrichtsministers „Flint“ in  Schnitzlers „Prof. Bernhardi“ in der Regie von Achim Benning kurzfristig wieder ans Burgtheater zurück.

1995 - 1997  war Steinhauer der „Mammon“ im „Jedermann“ der Salzburger Festspiele, 1999 der „Frosch“  in der Flimm-Interpretation der „Fledermaus“  für die Wiener Festwochen. Im März 2001, nach 9 Jahren, wagte er sich im Wiener Konzerthaus mit dem Kabarettprogramm „Ausrichten“ wieder auf die Brettln der Kleinkunst  zurück. Rupert Henning, Autor und Schauspieler,  Freund und Partner, hatte  grossen Anteil an diesem kabarettistischen Comeback! Im Oktober 2003 bringt ihn der Fortunatus Wurzel im „Bauer als Millionär“ wieder für ein paar Monate ans Wiener Volkstheater.

2004: „Freundschaft“- Sittenspiegel einer Partei aus der Feder von R. Henning und Florian Scheuba, wird bis Juni 2006 im Wiener Rabenhoftheater und auf Tournee in Österreich gezeigt, 125 Vorstellungen, ca 50.000 Besucher.

2005 wieder ein Ausflug ans Volkstheater: „Change“/Wolfgang Bauer,  den Sommer dieses Jahres  verbringt Steinhauer  mit „Alte Meister“ (Thomas Bernhard) in der Inszenierung von Hermann Beil im Kurtheater Reichenau.

2006: Landestheater St. Pölten „Tartuffe“, J.B. Moliere, Regie: Hans Escher, Rolle Tartuffe.

2007: Theater in der Josefstadt "Das Fest" von Vinterberg/Rukov, Regie: Philip Tiedemann, Rolle: Helge, der Vater. Thema des Stücks ist die leider immer noch aktuelle Problematik: Kindesmisshandlung in der Familie.

Copyright Petro Domenigg

Saison 11/12