Daniela Juckel

Geboren 1977. Studierte Bühnenbild/Szenographie an der Akademie der Bildenden Künste Wien in der Meisterklasse von Erich Wonder. Bereits in dieser Zeit wurde sie mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. dem Meisterschulpreis sowie dem Würdigungspreis des Innenministeriums Österreichs. Nach dem Studium folgten Assistenzen am Opernhaus Zürich, an der San Francisco Opera, an den Staatsopern in Berlin und München, sowie an der Mailänder Scala. Seit einiger Zeit als Dozentin an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und als freischaffende Bühnenbildnerin tätig, u. a. für Lost and Found von Lars Noren in der Regie von Johannes Gleim am Nationaltheater Mannheim, für Ich, Feuerbach am Bayerischen Staatsschauspiel in der Regie von Veit Güssow, sowie für Norma in der Regie von Peter Mussbach am Théâtre du Châtelet, Paris. 2007 gewann sie gemeinsam mit Johannes Gleim den 1. Preis des Europäischen Opernregiepreises des EOP und der Camerata Nuova für ihre gemeinsame Konzeption von Rusalka. Die Siegerinszenierung fand 2008 an der Lettischen Nationaloper in Riga statt. Am Landestheater Niederösterreich entwarf sie in der Spielzeit 09/10 das Bühnenbild für Gertrud von Hjalmar Söderberg und in der Spielzeit 10/11 Bühne und Kostüme für Thomas Bernhards Verstörung.