Der Spieler

Nach Fjodor Dostojewski
In einer Bearbeitung für das Landestheater Niederösterreich von Helmut Peschina

Ich lebe natürlich in ständiger Aufregung, spiele nur mit ganz kleinem Einsatz und warte immer auf etwas…
Alexej

Es ist allein jener kurze Augenblick, in dem die Kugel, vom Croupier geworfen, in der Gegenrichtung kreist, um endlich in ein Zahlenkästchen zu fallen, der den Spieler Alexej magisch anzieht. Jener Augenblick im Spiel ums Geld, der ihn alles andere vergessen lässt, in dem sich das Leben seinem Willen entzieht. Abend für Abend treibt es ihn nach „Roulettenburg“ in das Casino, an den Spieltisch, in der Hoffnung auf das große Glück. Und er wird hineingezogen in diese Scheinwelt des alles gewinnenden oder verlierenden Augenblicks, bis sein Leben selbst zum Rausch eines Roulettespiels wird, bis er die Kontrolle verliert, bis er alles zu verspielen droht: seine Geliebte, seine Existenz und sich selbst.

Der Spieler sind die Aufzeichnungen und das Bekenntnis eines Besessenen. Dostojewski selbst war ein dem Glücksspiel Verfallener. 1866, durch immense Spielschulden in Existenznot geraten, schreibt er seinen Roman in knapp vier Wochen. Der Roman handelt also nicht nur vom Spiel, sondern er war selbst ein Spiel, um alles oder nichts. Lange Zeit unterschätzt, nimmt der Text eine große Anzahl von Motiven und Themen der späteren Großwerke vorweg.

Vorstellungen für Schulen um 10.30 Uhr auf Anfrage!

Einführungsgespräch
am 10. März 2011 um 18.30 Uhr

Gespräch mit dem Ensemble
am 2. April 2011 nach der Vorstellung


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<p>Ich lebe natürlich in ständiger Aufregung, spiele nur mit ganz kleinem Einsatz und warte immer auf etwas…<br /><em>Alexej</em></p>
</blockquote>
<p>Es ist allein jener kurze Augenblick, in dem die Kugel, vom Croupier geworfen, in der Gegenrichtung kreist, um endlich in ein Zahlenkästchen zu fallen, der den Spieler Alexej magisch anzieht. Jener Augenblick im Spiel ums Geld, der ihn alles andere vergessen lässt, in dem sich das Leben seinem Willen entzieht. Abend für Abend treibt es ihn nach „Roulettenburg“ in das Casino, an den Spieltisch, in der Hoffnung auf das große Glück. Und er wird hineingezogen in diese Scheinwelt des alles gewinnenden oder verlierenden Augenblicks, bis sein Leben selbst zum Rausch eines Roulettespiels wird, bis er die Kontrolle verliert, bis er alles zu verspielen droht: seine Geliebte, seine Existenz und sich selbst.</p>
<p><em>Der Spieler</em> sind die Aufzeichnungen und das Bekenntnis eines Besessenen. Dostojewski selbst war ein dem Glücksspiel Verfallener. 1866, durch immense Spielschulden in Existenznot geraten, schreibt er seinen Roman in knapp vier Wochen. Der Roman handelt also nicht nur vom Spiel, sondern er war selbst ein Spiel, um alles oder nichts. Lange Zeit unterschätzt, nimmt der Text eine große Anzahl von Motiven und Themen der späteren Großwerke vorweg.</p>
<p><strong><a title="Theater und Schule" href="resolveuid/991f537171865bf88ddc250185e9b340"><strong>Vorstellungen für 
Schulen um 10.30 Uhr auf 
Anfrage!</strong></a></strong></p>
<p><strong><a title="Einführungsgespräche" class="internal-link" href="resolveuid/786ba234063c8cad0a2a9269db1ffb54">Einführungsgespräch</a><br /></strong>am 10. März 2011 um 18.30 Uhr</p>
<p><strong><a title="Gespräche mit dem Ensemble" class="internal-link" href="resolveuid/9d24978b04fa78dc36a46939da35bd7e">Gespräch mit dem 
Ensemble</a></strong><a title="Gespräche mit dem Ensemble" class="internal-link" href="resolveuid/9d24978b04fa78dc36a46939da35bd7e"> </a><br />am 2. April 2011 
nach der Vorstellung</p>
, Copyright: Lukas Beck

Großes Haus
Premiere 05. 03. 2011

Termine
Datum Uhrzeit Onlineticket und Info
Sa 05.03.2011 19:30
Do 10.03.2011 19:30
Do 24.03.2011 19:30
Fr 25.03.2011 19:30
Sa 26.03.2011 16:00
Sa 02.04.2011 19:30
Mi 06.04.2011 19:30