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testbeschreibung © Arno Declair
 © Arno Declair
 © Arno Declair
Gastspiel - Deutsches Theater, Berlin
Österreich-Premiere

Tape

von Stephen Belber
Deutsch von Mojca Megusar und Ulrich Gehmacher

Großes Haus

Premiere

  • Do 31.01.2013 19:30

    Dauer
    1 Stunde 15 Minuten
    keine Pause

    Einführungsgespräch
    am 31. Jänner 2013 und 1. Februar 2013 um 18.30 Uhr

    Eine Frau und zwei Männer. Vor zehn Jahren in der High School war Vince mit Amy zusammen, aber dennoch hat Jon auf einer Party, wenn auch betrunken, mit ihr geschlafen. Vince, mittlerweile Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr und Dealer, hat diese Niederlage und den Vertrauensbruch nie verwunden. Jon dreht seit längerem vielversprechende Low-Budget-Filme, Amy arbeitet als Staatsanwältin. Die drei ehemaligen Schulfreunde treffen sich nach Jahren in einem Motel, wo Jon beim örtlichen Filmfestival seinen jüngsten Film präsentiert. Aus dem Treffen wird eine Abrechnung. Was geschah damals wirklich – war es einfach nur Sex oder hat Jon Amy gar vergewaltigt? Der Krimi um die Geschehnisse der Vergangenheit entpuppt sich als Vexierbild: Drei Menschen, eine Geschichte, drei Versionen.

    Souverän unterkühlt performen Felix Goeser, Bernd Moss und Nina Hoss die Eskalation der perfiden Machtspielchen zwischen Amy, Jon und Vince. Mehrere Male fangen die drei Figuren an, Musik zu machen, sich auf einer anderen Ebene selbst zu inszenieren. Das passt gut zur unwirklich-düsteren Kunst-Atmosphäre, die in dem dezent abgeranzten Motelzimmer wabert. kultiversum.de / Theater heute

    Die Stücke Stephen Belbers, geboren 1967 in Washington, werden an zahlreichen Bühnen in den USA gespielt. Tape wurde 2000 uraufgeführt und 2001 in der Regie von Richard Linklater mit Ethan Hawke, Robert Sean Leonard und Uma Thurman verfilmt.

    Die vielfach ausgezeichnete Film- und Theaterschauspielerin Nina Hoss (u. a. Deutscher Filmpreis, Silberner Bär), vor kurzem als Barbara in dem gleichnamigen preisgekrönten Film von Christian Petzold im Kino zu sehen, ist als Amy das Zentrum dieses theatralischen Hahnenkampfs.

    Der gebürtige Gießener Stefan Pucher inszenierte an allen renommierten Bühnen im deutschsprachigen Raum. Mehrfach wurden seine Inszenierungen zum Berliner Theatertreffen eingeladen.