Es gibt manches Glück, das mit dem ersten Kuss zu sterben begann.
Max
„Anatol kehrt in allen Szenen wieder. Zumeist ist sein Freund Max bei ihm und immer eine andere Dame. Also, Erlebnisse eines ‚Dekadenten’, Nuancen, Episoden, traurig und lustig, Schnurren und Ernst. Viel Witz, viel Satire, der Dialog sehr fein, sehr natürlich. Das ist eine tolle, köstliche, prächtige Komödie, ein kleines Kabinettstück flotter Realistik“, schrieb der Essayist und Autor Karl Kraus über den Einakterzyklus Anatol.
Arthur Schnitzler zeichnet mit Ironie und psychologischer Genauigkeit das Scheitern eines „leichtsinnigen Melancholikers“ an der Wirklichkeit und enthüllt so ein facettenreiches Bild bürgerlicher Wertvorstellungen, ihrer doppelbödigen Moral und inneren Widersprüche, das weit über das Fin de Siècle bis in unsere Gegenwart strahlt.
Die Titelrolle des Anatol spielt der Ausnahmeschauspieler Joseph Lorenz, der auch Regie führt. Ihm zur Seite stehen neben den Ensemblemitgliedern Julia Schranz und Karin Yoko Yochum, Nicole Beutler, bekannt aus zahlreichen Filmen und Fernsehserien, Maddalena Hirschal und Franz Tscherne als Gäste im Ensemble.
Das Bühnenbild gestaltet der Maler, Zeichner, Buchkünstler, Bildhauer und Bühnenausstatter Walter Schmögner.
Einführungsgespräch
am 10. Dezember 2008 um 18.30 Uhr
Gespräch mit dem Ensemble
am 12. Dezember 2008 nach der Vorstellung
Dauer
2 Stunden 5 Minuten
Pause nach 50 Minuten
Mit
Nicole Beutler,
Maddalena Hirschal,
Karin Yoko Jochum,
Julia Schranz /
Joseph Lorenz,
Franz Tscherne,
Jürgen Weisert
Regie
Joseph Lorenz
Bühne
Walter Schmögner
Kostüme
Trudi Ingerle
Großes Haus
Premiere 06. 12. 2008
| Datum | Uhrzeit | Onlineticket und Info |
|---|---|---|
| Di20.01.2009 | 10:30 | |
| Di20.01.2009 | 15:00 | Onlineticket |
| Di10.02.2009 | 10:30 | |
| Di10.02.2009 | 19:30 | Onlineticket |
| Mi18.02.2009 | 19:30 | Onlineticket |