Was soll i denn machen? Der Hansi is ein SA, die Binerl, was mei Frau is, is eine nationalsozialistische Viehfrauen- schaftlerin und der Hatzinger – is in Pension. Ich bin ja vollkommen allaan. Karl Bockerer
Wien 1938. Karl Bockerer, Fleischhauer und Selchermeister, hat am gleichen Tag Geburtstag wie Adolf Hitler. Doch sowohl seine Frau Binerl als auch beider Sohn Hans haben in ihrer Begeisterung für den Führer Karls großen Tag vergessen. Der Bockerer ist nicht bereit, den Nazi-Wahn mitzumachen: Zum Widerstandskämpfer fühlt er sich zwar nicht berufen, dennoch will er sich weder von seinem Freund, dem Juden Rosenblatt, noch von dem kommunistischen Eisenbahner Hermann trennen. Doch zusehends hinterlässt der Krieg auch in Bockerers Welt seine Spuren.
Ulrich Becher, geboren 1910, schrieb das Stück Der Bockerer, eine Mischung aus Volks- und Lehrstück, gemeinsam mit dem österreichischen Schauspieler Peter Preses 1946 im New Yorker Exil. Im Landestheater Niederösterreich wird das Stück mit Erwin Steinhauer in der Titelrolle und mit seinem Sohn Matthias Franz Stein in der Rolle des Hans Bockerer zu sehen sein.
Dauer
2 Stunden 50 Minuten inklusive Pause
Pause nach 1 Stunde 45 Minuten
Mit
Antje Hochholdinger,
Christine Jirku,
Karin Yoko Jochum,
Julia Schranz,
Viktoria Schubert /
Paul Goga,
Klaus Haberl,
Thomas Richter,
Mirko Roggenbock,
Oliver Rosskopf,
Philipp Scholze,
Othmar Schratt,
Johannes Seilern,
Matthias Franz Stein,
Erwin Steinhauer,
Thomas Stolzeti,
Jürgen Weisert,
Helmut Wiesinger
Regie
Emmy Werner
Kostüme
Birgit Hutter
Bühne
Martin Warth
Großes Haus
Premiere 07. 12. 2007
| Datum | Uhrzeit | Onlineticket und Info |
|---|